Am Donnerstag, den 16.04.2026, ging es für uns mit der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nach München und Dachau. Die Anreise war etwas chaotisch, weil unser Zug Verspätung hatte. Deshalb mussten wir spontan einen anderen ICE nehmen. Das war zwar kurz stressig, aber am Ende hat alles funktioniert und wir sind gut angekommen. In München haben wir zuerst das NS-Dokumentationszentrum besucht. Dort haben wir viel über die Zeit des Nationalsozialismus gelernt. Die Ausstellung war ziemlich eindrucksvoll und hat einem nochmal bewusst gemacht, wie sich diese Zeit entwickeln konnte und welche Folgen sie hatte.
Danach hatten wir ein bisschen Freizeit in München, was ganz angenehm war, um mal durchzuatmen oder sich etwas umzuschauen. Später sind wir weiter nach Dachau gefahren und waren dort zusammen bei einem Italiener essen. Das war ein entspannter Abschluss für den Tag, bei dem wir einfach zusammensitzen und reden konnten.

Am nächsten Tag, also am Freitag, ging es dann zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Dort hatten wir eine etwa dreistündige Führung. Das war auf jeden Fall der intensivste Teil der Fahrt. Vor Ort zu sein und die Geschichten zu hören, war nochmal etwas ganz anderes, als es nur im Unterricht zu behandeln. Viele Eindrücke waren schwer zu verarbeiten und haben einen stark nachdenklich gemacht.
Nach der Führung sind wir wieder nach München zurückgefahren und hatten dort nochmal etwas Freizeit, bevor es schließlich wieder nach Hause ging.
Insgesamt war die Fahrt nicht nur interessant, sondern auch wichtig. Man hat viel gelernt, aber vor allem auch viel zum Nachdenken mitgenommen – gerade darüber, warum es so wichtig ist, sich gegen Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.
-Benjamin Dimitrijevic, 10b-

